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Zentrale Forderungen des Bundesverbands für Studentisches Wohnen (BfSW) sind die Anerkennung des Student Housings/ Micro Living als eigenständige Assetklasse und die damit verbundene Schaffung geeigneter einheitlicher bundesweiter Bauvorgaben für studentischen Wohnraum.

Die Gründung des Verbands erfolgte zwecks Führung einen transparenten politischen Dialogs und Vereinheitlichung grundlegender Aspekte, die für die Anerkennung des Student Housing als eigenständige Assetklasse notwendig sind. Dazu zählen im Einzelnen die Vereinheitlichung der Bewertungsschemata, Erstellung eines eigenen Branchenindex, Abgrenzung und Definition der Begriffe Micro Living, Student Housing, Bording Haus und Gewerbliches Wohnen.

Schließlich erstrebt der BfSW auch die Steigerung der öffentlichen Wahrnehmung dieser Themen sowie Sensibilisierung politischer Akteure auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene für einzelne Themen wie Stellplatzschlüssel, Bau- oder Brandschutzverordnung.

Ferner gehört die Intensivierung der Zusammenarbeit mit Studentenwerken sowie inter-nationaler Erfahrungsaustausch zu den Aufgaben des Verbands. Viele internationale Investoren, die am Student Housing interessiert sind, fühlen sich gegenüber den uneinheitlichen Vorschriften und ihrer geografisch unterschiedlichen Umsetzung gegenüber überfordert und sehen schließlich von einem Investment ab. Der Bundesverband für Studentisches Wohnen will diesen häufig institutionellen Anlegern eine Anlaufs- und Beratungsstelle anbieten und den Zuzug eines zusätzlichen ausländischen Kapitals für den deutschen Immobilienmarkt sichern.