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Newsletter

Newsletter Mai 2017

Liebe Mitglieder,
es freut mich sehr, Ihnen heute den ersten Newsletter des BfSW vorstellen zu können. Künftig möchten wir einmal im Quartal kompakt über die Arbeiten des BfSW, verbandsinterne Neuigkeiten und relevante Entwicklungen im Studentischen Wohnen informieren. Unser Ziel ist es, den Newsletter perspektivisch nicht nur auf den Kreis der Verbandsmitglieder zu beschränken. Vielmehr wollen wir auch andere relevante Stakeholder erreichen. Zögern Sie deshalb bitte nicht, den Newsletter weiterzuleiten oder Ihre Kontakte auf den Verteiler setzen zu lassen.

Kommunikation ist für uns keine Einbahnstraße. Wenn Sie spannende Entwicklungen oder Themen sehen, die wir im Newsletter aufgreifen können, sind wir für Ihre Anregungen jederzeit dankbar.

Erlauben Sie zum Abschluss bitte auch noch einmal den Hinweis auf unsere Mitgliederversammlung am 18. Mai 2017 in Berlin. Der Vorstand freut sich sehr darauf, alle Mitglieder um 17.30 Uhr im The Grand Master begrüßen zu dürfen.

Jetzt aber erst einmal viel Spaß bei der Lektüre.

Mit den besten Grüßen

Ihr

Rainer Nonnengässer

Vorstandsvorsitzender BfSW

 

Rückblick MIPIM 2017

Auch wenn sie bereits einige Wochen zurückliegt, hat die MIPIM dem BfSW interessante Einblicke beschert. Mit Felix Bauer und Rainer Nonnengässer waren gleich zwei BfSW-Vorstandsmitglieder auf der größten europäischen Immobilienmesse vertreten. Im internationalen Vergleich zeigt sich deutlich, dass der deutsche Markt für Studentisches Wohnen noch lange nicht in seiner Reifephase ist. In Großbritannien und den Vereinigten Staaten ist der Markt deutlich weiter. Das wiederum hat Vor- und Nachteile. Deutschland bietet unter Renditegesichtspunkten spannende Investitionsmöglichkeiten auch für ausländische Investoren. Gleichzeitig verhindern Bürokratie und behördliche Auflagen allerdings oftmals eine wirksame Bedienung von Marktbedürfnissen. Der BfSW sieht es deshalb als seine Aufgabe, die Rahmenbedingungen für Investitionen in Studentisches Wohnen zu verbessern.

 

BfSW Jahresplanung

Für die zweite Jahreshälfte 2017 hat sich der BfSW viel vorgenommen. Neben der obligatorischen Präsenz auf der Expo Real werden wir beispielsweise auch auf der LD Events Student Housing Conference in London das Gespräch mit relevanten Branchenvertretern suchen und für die Anliegen unseres Verbandes und damit seiner Mitglieder werben. Schließlich werden wir ab Herbst 2017 ein eigenes Veranstaltungsformat auflegen, um aktuelle Themen mit einem Gastredner und unseren Mitgliedern zu diskutieren. Veranstaltungen wie diese sollen auch dazu beitragen, das inhaltliche Profil des Verbandes weiter zu schärfen und neue Ideen zu generieren.

 

Neumitglied Uniplaces

Mit Uniplaces hat der BfSW sein 15. Mitglied gewonnen. Uniplaces ist ein Onlineportal zur Vermittlung von Studentenunterkünften mit Hauptsitz in Lissabon. Das Unternehmen wurde 2012 gegründet, ist mittlerweile auch am deutschen Markt aktiv und verschafft Studenten auf digitalem Weg möblierte Zimmer, Studios oder Apartments in den großen Studentenstädten. Wir begrüßen Uniplaces in unseren Reihen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

 

Mietpreise für studentisches Wohnen weiter dynamisch

Die Mietpreisentwicklung für Studenten in 15 deutschen Städten hat eine vom BfSW unterstützte Studie der Deutsche Real Estate Funds (DREF) und ImmobilienScout24 untersucht. Das Ergebnis: Das Mietpreisniveau ist in den untersuchten Städten seit 2010 um durchschnittlich 25 Prozent gestiegen. Im Schnitt verlangen Vermieter heute 10 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter.

Ursächlich für die Preisentwicklung ist vor allem ein zu knappes Angebot an Studentenwohnungen. Auf deutschlandweit mehr als 2,8 Millionen Studierende entfallen 314.200 Wohnungen in Studentenwohnheimen. Hiervon sind 40.000 Einheiten in privater Trägerschaft.

Dazu kommt die in den vergangenen Jahren stark gestiegene Anzahl an Studenten, die auch perspektivisch auf einem hohen Niveau verbleiben wird. Die steigende Attraktivität deutscher Universitäten für Ausländer und ein hoher Anteil von Studenten in den einzelnen Jahrgängen kompensieren die demografische Entwicklung in Teilen. Doch es gibt nicht nur Sonne auf dem Markt für Studentisches Wohnen. Für hochwertige und luxuriöse 1-Raum-Wohnungen deutet sich eine zunehmende Marktsättigung an. Nach wir vor großer Bedarf wird vor allem im mittleren Preissegment sowie bei WG-tauglichen-Einheiten und 2-Raum-Wohnungen gesehen. Gleichwohl stellt die Studie fest, dass die Nachfrage in den untersuchen Städten teilweise deutlich divergiert und Deutschland aber nach wie vor ein attraktiver Markt für Investitionen in das Studentische Wohnen ist.

Insgesamt decken sich die Ergebnisse der Untersuchung mit den zentralen Ansichten des BfSW. Wir sind der Auffassung, dass nur eine verstärkte Neubautätigkeit die Engpässe im Markt für Studentisches Wohnen beheben kann. Dazu braucht es vor allem investitionsfreundliche Rahmenbedingungen. Entbürokratisierung und die kontinuierliche Vereinheitlichung von behördlichen Vorgaben werden dazu beitragen, gerade die Investitionen in das dringend benötigte mittlere Preissegment wieder attraktiver zu machen.

Zur kompletten Studie: DREF / IW Köln Studenten-Wohnpreis-Index  

 

Zahl des Tages

9.9 % – Unterbringungsquote in Wohnheimen in Relation zu allen Studenten in Deutschland

 

Termine

Mai 2017, 17 Uhr: BfSW – Mitgliederversammlung, Berlin

24.05.2017: LD Events – Student Housing Conference, London

29.05.2017 The Class of 2020 – Region Session: Netherlands, Amsterdam